Psalm 115, 15: Gesegnet seid ihr vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

SHINE DEUTSCHLAND

Karl-Martell-Straße 29
90431 Nürnberg

Psalm 115,15
Gesegnet seid ihr von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Der Advent beginnt. Vielleicht geht es dir gut, vielleicht geht es dir eher schlecht. Vielleicht fühlst du dich voll erfüllt, vielleicht eher ein bisschen ausgelaugt. Doch ganz egal – ob du willst oder nicht – dieser Advent liegt jetzt vor dir und DU hast die Wahl, wie du ihn lebst, mit welchen Gedanken du dich füllst und wie du dieses Jahr abschließt: Positiv oder negativ. Mit Gedanken der Zuversicht und Dankbarkeit, oder Gedanken von „mir geht‘s schlecht“ oder „alles bleibt eh gleich“.

Wir hören täglich schlechte Nachrichten, vergleichen uns mit den „perfekten“ Anderen auf Social Media und im Alltag. Wer kennt‘s nicht? Wir sind selten wirklich dankbar oder von Innen heraus erfüllt. Erwartungen und Stress prägen das Leben. Kennst du das auch? Aber so muss es nicht sein! Du kannst ein Leben voller SEGEN führen! Das sag nicht ich – das sagt auch nicht irgendwer sonst, das sagt GOTT höchstpersönlich. Der Gott, der „Himmel und Erde gemacht hat“!! Und er sagt es zu dir persönlich. Und noch besser – Er SAGT es nicht nur, nein er will dir in deinem Leben auch AKTIV begegnen und dich segnen. Da, wo du gerade bist und stehst. Du glaubst mir nicht? Aber das ist genau das, was Weihnachten ist. Aus diesem Grund geht die halbe Welt im Dezember komplett crazy: Es gibt einen Gott. Und dieser hat nicht nur Himmel und Erde geschaffen und sich dann verpisst – Weihnachten ist der Punkt, an dem Himmel und Erde aufeinander treffen: DU bist Gott so wichtig, dass er einer von uns wird, ein Mensch, der dieses Leben mit all seinen Ups and Downs kennt. Der dich kennt. Und versteht. Gott wurde (an)fassbar. Gottes Hand berührt die Hand des Menschen. Stell dir dich mal als Gefäß vor. Himmel und Erde können sich IN DIR treffen! Wir füllen unser Gefäß nur viel zu oft mit Müll, dass wir Gott gar nicht erkennen können. Ich kenn das sehr gut. Aber wie begegnet uns denn Gott? Naja, es gibt SO VIELE Wege! Gott ist unfassbar kreativ. Aber eine ganz besondere Art ist die BIBEL, das weltveränderndste Buch, das es gibt. Jeder Mensch ist wie ein komplexes Gefäß, aber wir wissen oft nicht, wie wir es zum Leuchten bringen. Deshalb hat uns der Erfinder des Gefäßes höchstpersönlich eine Art Bedienungsanleitung gegeben: Die Bibel zeigt dir, wer Gott ist und wozu du geschaffen bist. Ein Stück Himmel, das auf die Erde trifft. Deshalb lass dich auf dieses Experiment ein, die nächsten Wochen jeden Tag ein paar Minuten darein zu investieren – was hast du schon zu verlieren? Vielleicht kennst du das, wenn dir was richtig Gutes passiert ist und du einfach nur happy bist, dann fällt es dir viel leichter, auch anderen was Gutes zu tun. Wer versteht, dass er „blessed“ und beschenkt ist, der segnet auch andere. Der leuchtet nicht nur selber, sondern trägt dieses Licht auch automatisch weiter. Das größte Geschenk an DICH ist GOTT selber! Komm und pack es aus! 24 Tage Gute Nachrichten. Schön, dass DU mit dabei bist.

Alex

Psalm 131, 1-3:
"Ein Wallfahrtslied. Von David. HERR! Mein Herz will nicht hoch hinaus, meine Augen sind nicht hochfahrend. Ich gehe nicht mit Dingen um, die zu groß und zu wunderbar für mich sind. 2 Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und beruhigt? Wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie ein entwöhntes Kind ist meine Seele in mir. 3 Harre, Israel, auf den HERRN, von nun an bis in Ewigkeit! "

Hast Du schon einmal ein frisch gestilltes Baby gesehen? Das liegt einfach ruhig und friedlich bei seiner Mama. Stell Dir mal vor, Deine Seele in Dir wär auch so ruhig und friedlich. Das ist bei mir selbst absolut nicht immer der Fall. Doch David kannte diesen inneren Zustand offenbar. Interessant ist: er sagt in Vers 2 nicht, dass Gott seine Seele beruhigt hat, sondern dass er selbst das getan hat. Es scheint also unsere Verantwortung zu sein, wie wir mit unserer Seele umgehen. Was heißt das konkret?

Wenn ich bewusst den ganzen Tag darüber nachdenke, was alles schief gehen könnte, muss ich mich nicht wundern, wenn Sorgen und Panik irgendwann in meinem Herzen regieren. Statt dessen kann ich aber auch etwas anderes tun. So wie ich ein Baby an die Brust seiner Mama lege, kann ich meine Seele in meinem Inneren zu Gott bringen. Das meint David mit Vers 3: berge Dich bei Gott, verlass Dich auf ihn. Das ist nicht nur eine Kopfsache, sondern Du kannst Deine Seele innerlich wirklich „nehmen“ und sie wie ein kleines Kind zu Gottes Trost tragen. Und wenn sie dann wieder weghuscht und sich in Sorgen und Nöten verstrickt? Dann trägst Du sie einfach wieder zurück. Vielleicht hilft es auch, wenn Du ihr zusprichst wie Du einem kleinen Kind zusprechen würden: „Hey, es wird gut. Ja, das sieht gerade echt schrecklich aus, aber Gott ist da und er wird sich um Dich sorgen. Deshalb hab Vertrauen…“ Ein Schlüssel ist auch Vers 1. David weigert sich offenbar, den ganzen Tag über Themen nachzudenken, die sowieso zu hoch für ihn sind, die er nicht ändern kann. Auch hier ist ein wichtiges Learning für uns: zu viel zu wollen, überzogene eigene Ziele zu haben oder sich jede Information der Welt rein zu ziehen, bringt die Seele in den Unfrieden. Auf welchen Input musst Du verzichten? Welche Gedanken rauben Dir die innere Ruhe? Ich selbst führe ein ziemlich volles und manchmal hektisches Leben. Ich finde es gar nicht so einfach, meine Seele immer wieder in die Ruhe Gottes zu holen. Doch genau das habe ich als Schlüssel für ein erfülltes Leben mit Gott erfahren.

Johannes Hartl

Jeremia 29,11:
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.

Dieser Vers muss für das Volk Israel im Exil einen Wirbelwind von Gefühlen ausgelöst haben. Gott verspricht ihnen eine Rettung – aber nicht sofort: Dieser Vers ist umgeben von Sätzen, in denen er ihnen Jahrzehnte der Gefangenschaft voraussagt, und sie ermahnt, nicht auf Träume oder menschliche Vorhersagen hereinzufallen. Er fordert Vertrauen, während ihre Gebete um Befreiung vorerst scheinbar noch ungehört bleiben. Und sofort schlägt unser Kopf Alarm: Das ist doch unfair! In einer Gegenwart, in der alles Jetzt und Sofort sein muss, glauben wir zu wissen, dass eine Zeit des Wartens und Suchens niemals angemessen sei. Wie kann Gott so sein?

Sehr oft haben wir genaue Vorstellungen davon, was gerade gut für uns wäre. Sei das eine Beziehung, ein bestimmter Job, oder was ganz anderes. Wir beten dann: „Vater, bitte mach doch, dass wir zusammenkommen“, oder: „Schenke, dass ich die Stelle bekomme“. Sicherlich bat auch das Volk: „Gott, befrei uns jetzt!“. Wir machen Gott Vorschläge dazu, wie er auf unser Gebet antworten könnte. Und weil wir denken, diese Dinge wären gut für uns, werfen wir Gott vor, uns etwas Schlechtes zu wollen, wenn sie anders kommen, als erwartet. Ich selbst war in einem Lebenskapitel richtig enttäuscht von Gott, als ich nicht nur wahnsinnig verliebt in einen Jungen war, der meine Gefühle nicht erwiderte, sondern noch dazu in einem Studiengang gefangen war, der mich in Überforderung statt Erfüllung stürzte: „Gott meint es nicht gut mit mir“, dachte ich, während ich auf die chaotischen Puzzleteile meines Lebens blickte. Doch eines hatte ich vergessen: Der Mensch wünscht sich zwar seit Anbeginn der Zeit, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können (Gen. 3) – aber Güte an sich, definieren nicht wir, sondern Gott. Gott ist gut (Lk. 18,19). Gott schafft Gutes (Gen. 1,31). Gott will das Gute (Röm. 12,2). Er verkörpert „Gut-sein“ zu 100% (Ps. 25,8; Ps. 100,5). Es ist seine Identität. Was immer Gott tut und entscheidet, es ist gut so. Er definiert diesen Begriff und darf ihn immer wieder neu definieren. Das mag für unsere beschränkte Denkweise anfangs schlecht, vielleicht auch unfair wirken – aber Gott ist gerecht, gut und weiß, was er tut. Es gibt keine Krise, die ihm nicht schon mal begegnet, und keine Situation, die er nicht in Gänze durchblickt. Seit vielen Jahren begleitet mich ein Satz entlang meiner Wünsche und Gebete: „Und auch wenn nicht, ist er immer noch gut“. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Gott ist immer gut. Er war gut, als ich mein Studium abbrach, und er war gut, als mir ein Junge keine Beachtung schenkte, der heute ganz offensichtlich kein guter Fit für mich wäre. Stattdessen nutzte Gott mein spontanes Pausensemester, um mich an einen neuen Ort zu bringen, an dem ich meinen heutigen Ehemann kennenlernen durfte. Gott ist gut, in der Gebetserhörung genauso, wie in der Wartezeit. Bis er meine Türen also öffnet, will ich ihn schon im Gang preisen. Ich habe allen Grund dazu, denn ich habe seine Güte erlebt und darf schon mit der Hoffnung leben, die dem Volk Israel noch versprochen war: Ich habe eine Gegenwart und eine Zukunft in unmittelbarer Nähe der wahrgewordenen Hoffnung: Jesus Christus. Ich habe einen Gott, der sogar dann noch gute Gedanken des Friedens und der Rettung über mich hat, wenn ich über Jahre hinweg entgegen seines guten Willens für mich bete. In der ganzen Bibel sehen wir, wie seine Gnade aus menschlichen Fehltritten Erfolge macht und wie er komplexe Pläne über Jahrhunderte hinweg zu einem guten Ende webt. Er verspricht mir kein einfaches Leben – aber er will mein Retter sein, wie er es schon seinem Volk zusagte. Und manchmal muss er mich dabei auch vor meinen eigenen Wünschen retten.

Sarah Marie

Johannes 11, 43:
Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!

Unser Gott ist ein Befreier! Gott hat Freude daran, uns aus Situationen zu befreien, die nicht für uns bestimmt sind. Gott hat Freude daran, uns herauszunehmen aus der Dunkelheit in das Licht, aus den Wunden in die Wunder und aus dem Tod in das Leben. Gott hat Freude daran, dich in seiner Gegenwart zu sehen. Gott hat Freude daran dich im Frieden zu sehen, dich in Versöhnung zu sehen, in Freude, in Liebe und in Freiheit.

Er hat Freude daran! Darum ist er auch ein Befreier, darum kam Jesus und befreite Zeit seines Dienstes Menschen von allerlei Krankheiten und Sinnlosigkeiten bis er die Menschheit vor dem ewigen Tod befreite und uns das ewige Leben schenkte. So befreite Jesus auch mich vor dem ewigen Tod und schenkte mir das Leben in Fülle. Doch gab und gibt es immer wieder Bereiche in meinem Leben in denen ich gefangen bin und mich nach Freiheit gesehnt habe und sehne. Obwohl ich in einer liebenden Familie aufgewachsen war, kämpfte ich mit einem kalten Herzen. Ich hatte kaum Empathie für die Menschen um mich herum. Ich lebte strickt nach dem Prinzip, dass jeder Mensch seines eigenen Glückes Schmied ist und auch wenn das zu einem gewissen Maß stimmt, lebte ich es zu einem Extrem aus. Das Leid anderer war mir egal. Die Gefühle anderer erst recht. Ich war gefangen in dem Grab der Selbstgerechtigkeit. Bis ich nach meinem Abitur angefangen habe die Bibel Vers für Vers zu studieren Hand in Hand mit dem Heiligen Geist und ich merkte, dass meine Selbstgerechtigkeit alles andere ist als göttlich. Jesus rief mich aus meinem Grab: „Christian, komm heraus!“ und über mehrere Wochen und Monate hinweg kam der verstorbene Christian aus dem Grab der Selbstgerechtigkeit heraus und wurde befreit von Empathielosigkeit, Kälte und Verurteilung. Ich lebte ein Leben in völliger Hingabe für Gott und in der Liebe zu meinen Mitmenschen. Doch nur wenige Jahre später merkte ich wie mein Herz wieder kälter wurde und ich langsam, aber sicher in alte Muster fiel. Ich betete und legte mein Leben wieder neu in seine Hände und die Liebe für Gott und die Menschen kam zurück. Doch fragte ich mich, woran es lag, dass ich in alte Muster verfalle. Hat die Heilung und Befreiung Gottes ein Verfallsdatum? Johannes 12:9-11 öffnete mir die Augen. Es heißt, dass die Priester beschlossen haben Lazarus zu töten, weil durch sein Zeugnis viele zu Jesus fanden. DER FEIND SUCHT DICH WIEDER IN DAS GRAB ZU LEGEN AUS DEM JESUS DICH BEFREIT HAT. Deine Befreiung ist umfochten! Der Teufel hat keine Freude an deiner Freiheit. Dein Grab mag zwar nicht wie bei mir die Selbstgerechtigkeit sein, doch vielleicht ist dein Grab die Pornografie, eine toxische Beziehung, ein schlechtes Verhältnis mit deinen Eltern oder etwas anderes. Jesus möchte dich aus deinen Gräbern hervorrufen und dich befreien! Doch wird der Feind dich nicht in Ruhe lassen und dir allerlei Versuchungen und gute Gründe geben, dich subtil wieder dahin zu führen, woher du gekommen bist. Warum? Weil du ein mächtiges Zeugnis sein kannst für die Schönheit und die lebendige Kraft unseres Gottes! Und durch dich viele in diese Schönheit finden können. Jesus hat den Feind besiegt! Laufe in diesem Sieg und folge seinem „Komm heraus.“

Christian Al-Masoud